Lüftungsanlage im Altbau nachrüsten

Gerade in älteren Gebäuden ist eine kontrollierte Lüftung besonders wichtig. Nach einer energetischen Sanierung (neue Fenster, Dämmung) wird die Gebäudehülle so dicht, dass natürlicher Luftaustausch kaum noch stattfindet. Die Folge: Feuchtigkeit, Schimmel, schlechte Luft.

Warum dezentral im Altbau?

Zentrale Lüftungsanlagen mit Kanälen sind im Bestand oft nicht realisierbar — der Aufwand für Decken- und Wanddurchbrüche wäre zu groß. Dezentrale Geräte brauchen nur eine Kernbohrung pro Raum (Durchmesser 160–180 mm). Kein Kanalsystem, keine Zwischendecken, keine aufwändigen Bauarbeiten.

Voraussetzungen

  • Außenwand mindestens 27 cm stark (bei den meisten Altbauten gegeben)
  • Kein Denkmalschutz-Einschränkung an der Bohr-Stelle (Alternative: NOVARIUS — von außen unsichtbar)
  • Stromanschluss in Wandnähe (230V Steckdose)

Ablauf der Installation

Schritt 1: Beratung und Planung
Wir besichtigen Ihr Gebäude, messen die Räume und empfehlen die passende Geräteanzahl und -platzierung.

Schritt 2: Kernbohrung (1 Stunde pro Gerät)
Ein Fachbetrieb bohrt die Wanddurchführung von innen nach außen. Staub wird direkt abgesaugt.

Schritt 3: Montage (1–2 Stunden pro Gerät)
Das Gerät wird eingesetzt, an den Strom angeschlossen und in Betrieb genommen. Fertig.

Kosten

Unser Tipp: Planen Sie ein Gerät pro Wohn- und Schlafraum. In einem typischen 3-Zimmer-Altbau sind das 3–4 Geräte.

Lassen Sie sich beraten — kostenlos und unverbindlich.